Die heimischen Echten Motten vorgestellt von Frank Dickert

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Die Familie der Echten Motten - Tineidae Latreille, 1810

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Lepidoptera Linnaeus, 1758 - Schmetterlinge
Überfamilie: Tineoidea
Familie: Tineidae Latreille, 1810 - Echte Motten

Von den weltweit etwa 2.000 Arten dieser Familie sind in Europa 279 und in Deutschland die folgenden 70 Arten, die sich in neun Unterfamilien mit 31 Gattungen gliedern, nachgewiesen:

Unterfamilie Dryadaulinae Bradley, 1966

Unterfamilie Euplocaminae Börner, 1938

Unterfamilie Hieroxestinae Meyrick, 1893

Unterfamilie Meessiinae Căpuşe, 1966

Unterfamilie Nemapogoninae Hinton, 1955

Unterfamilie Perissomasticinae Gozmány, 1965

Unterfamilie Scardiinae Eyer, 1924

Unterfamilie Teichobiinae Heinemann, 1870

Unterfamilie Tineinae Latreille, 1810

Taxonomie

Sowohl Haslberger & Segerer (2016) als auch Gaedike et al. (2017) folgen der Nomenklatur nach Regier et al. (2015), wobei Gaedike darauf hinweist, dass nur die Typusart der Gattung Eudarcia - Eudarcia simulatricella Clemens, 1860 - und die nearktischen Gattung Bathroxena untersucht wurden. Alle anderen Gattung sind noch Gegenstand weiterer Untersuchungen. Das Lepiforum und Aarvik et al. (2017) haben diese Nomenklatur noch nicht übernommen. Aarvik et al. (2017) begründen dies wie folgt: "In einer aktuellen Studie über die Phylogenie der Tineoidea (Regier et al. 2015) wurden einige Gattungen von Meessiinae in die Familie Meessiidae Căpuşe transferiert. Keine der vier Gattungen von Meessiinae die hier aufgeführt sind wurden von Regier et al. (2015) in die Studie aufgenommen. Die systematische Platzierung dieser Gattungen ist ungewiss. Weitere Forschung einschließlich weiterer europäischer Gattungen ist erforderlich, bevor wir die neue systematische Anordnung von Tineoidea annehmen können. Für Meessiinae folgen wir daher Gaedike (2015)." Bis die Untersuchungen der europäischen Gattungen der bisherigen Unterfamilie Meessiinae abgeschlossen sind, folge ich, wie das Lepiforum und Aarvik et al. (2017), Gaedike (2015). Ferner behalte ich, bis auf weiteres, die Unterfamilie Dryadaulinae bei.

Verbreitung

Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldawien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern.

Quellen

Seitenhistorie

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