Die heimischen Langhornmotten vorgestellt von Frank Dickert

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Die Familie der Langhornmotten - Adelidae Bruand, 1850

Beschreibung

Die Fühler der Männchen der Langhornmotten erreichen oft das Mehrfache der Vorderflügellänge. Bei vielen Arten sind die Flügel mit metallisch- oder seidenglänzenden Schuppen besetzt. Der Saugrüssel ist gut entwickelt. Die Langhornmotten fliegen im Sommer stundenlang vor Pflanzengruppen auf und ab. Die Eier legen die Weibchen mit Hilfe ihres Legebohrers entweder in die Samenkapseln oder in die Blütenböden krautiger Pflanzen. Die Raupen minieren während der ersten zwei Raupenstadien in den Samenkapseln oder Blütenböden in denen die Eier abgelegt wurden. Danach verlassen sie diese und bauen sich aus zusammengesponnenen Blätterteilen und Bodenpartikeln flache Säckchen in den sie am Boden leben. Während dieser Zeit fressen sie die abgefallenen Blätter ihrer Wirtspflanze. Sie verpuppen sich im Sack und überwintern in der Laubstreuschicht am Boden.

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Lepidoptera Linnaeus, 1758 - Schmetterlinge
Überfamilie: Adeloidea Bruand,1850
Familie: Adelidae Bruand, 1850 - Langhornmotten

Von den etwa 300 Arten die es weltweit gibt, sind in Europa 50 und in Deutschland die folgenden 30 Arten, die sich in zwei Unterfamilien mit vier Gattungen gliedern, nachgewiesen:

Unterfamilie Adelinae

Unterfamilie Nematopogoninae

Verbreitung

Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern.

Quellen

Seitenhistorie

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