Die heimischen Goldwespen vorgestellt von Frank Dickert

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Die Familie der Goldwespen - Chrysididae Latreille, 1802

Weitere Namen

Beschreibung

Die zwischen eineinhalb und 13 Millimeter großen Tiere sind in Deutschland überwiegend metallisch blau, grün oder rot glänzend. Die Larven leben parasitisch an anderen Hautflüglern.

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Hymenoptera Linnaeus, 1758 - Hautflügler
Unterordnung: Apocrita Gerstaecker, 1867 - Taillenwespen
Überfamilie: Chrysidoidea Latreille, 1802
Familie: Chrysididae Latreille, 1802 - Goldwespen

Von den etwa 3.000 beschriebenen Arten die es weltweit gibt sind in Europa 483 und in Deutschland die folgenden 103 1) - 3) Arten, die sich in zwei Unterfamilien mit drei 3) Sippen und 17 3) Gattungen gliedern, nachgewiesen:

Unterfamilie Chrysidinae Latreille, 1802

Sippe Chrysidini Latreille, 1802

Sippe Elampini Dahlbom, 1854

Sippe Parnopini Dahlbom, 1854 3)

Unterfamilie Cleptinae

Anmerkungen:
Zusätzlich zu den 85 Arten der Fauna Europaea habe ich die folgenden Arten aufgenommen:
1) Chrysura rufiventris (Dahlbom, 1854) aufgrund der Veröffentlichung von Reder & Niehuis (2014)
2) Chrysis marginata Mocsáry, 1889 aufgrund der Veröffentlichung von Herrmann & Niehuis (2015)
3) Chrysis graelsii Guérin-Meneville, 1842, Chrysis inaequalis Dahlbom, 1845, Chrysis ruddii Shuckard, 1836, Chrysis splendidula Rossi, 1790, Chrysis subcoriacea Linsenmaier, 1959, Chrysura dichroa (Dahlbom, 1854), Chrysura simplex (Dahlbom 1854), Hedychrum gerstaeckeri Chevrier, 1869, Holopyga chrysonota (Förster, 1853), Holopyga fervida (Fabricius, 1781), Holopyga ignicollis Dahlbom, 1854, Parnopes grandior (Pallas, 1771), Philoctetes bidentulus (Lepeletier, 1806), Philoctetes truncatus (Dahlbom, 1831), Pseudomalus auratus (Linnaeus, 1758) und Pseudomalus pusillus (Fabricius, 1804) aufgrund der Veröffentlichung von Niehuis (2001)
4) Chrysis terminata Dahlbom, 1854 aufgrund der Veröffentlichung von Frommer (2014)

Verbreitung

Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern. Neben Europa findet man diese Familie auch in der Äthiopis, der Australis, im Nahen Osten, der Nearktis, Nordafrika, der östlichen Paläarktis und in der Orientalis.

Quellen

Seitenhistorie

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