Die Sumpfschrecke vorgestellt von Frank Dickert

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Die Sumpfschrecke - Stethophyma grossum (Linnaeus, 1758)

Sumpfschrecke

Sumpfschrecke
Stethophyma grossum (Linnaeus, 1758)

Name der Erstbeschreibung

Weitere Namen

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Orthoptera - Heuschrecken
Unterordnung: Caelifera Ander, 1939 - Kurzfühlerschrecken
Überfamilie: Acridoidea MacLeay, 1821
Familie: Acrididae MacLeay, 1821 - Feldheuschrecken
Unterfamilie: Oedipodinae C. Thomas, 1872 - Ödlandschrecken
Gattung: Stethophyma Fischer, 1853
Art: Stethophyma grossum (Linnaeus, 1758) - Sumpfschrecke

Katalognummern

Detzel (2001): 58

Beschreibung

Die Sumpfschrecke kann eine olivgrüne bis dunkelbraune Färbungen aufweisen. Bei Weibchen tritt manchmal eine purpurrote Fleckung auf. Wie bei fast allen Heuschreckenarten variiert die Färbung teilweise beträchtlich. Folgende Merkmale lassen sich aber auch im Feld oft gut erkennen: Die Vorderflügel haben am Unterrand einen gelben Streifen und die kräftigen Hinterschenkel sind auf der Unterseite deutlichen rot-orange gefärbt. Auf den gelben Hinterschienen befindet sich eine deutliche Reihe mit schwarzen Dornen. Nach Durchlauf von 5 Larvenstadien sind ausgewachsene Tiere zwischen Juli und Oktober zu finden.

Die Sumpfschrecke besiedelt nasse Wiesen und Weiden, Gewässerufer und selbst Moore. In Deutschland ist diese Art als Folge der Entwässerung ihrer Lebensräume selten geworden. Die Art ist gefährdet und geschützt.

Der Gesang der Sumpfschrecke ist recht ungewöhnlich, er besteht aus knipsenden Einzellauten, die wie "Fingernägelknipsen" klingen. Dazu hebt die Sumpfschrecke ihr Hinterbein und schleudert dieses nach hinten. Die am Hinterbein sitzenden Enddornen werden dabei ruckartig über den Flügel gezogen. Der Gesang ist bis auf eine Entfernung von 10 Metern zu hören.

Verbreitung

Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Weißrussland. Neben Europa findet man diese Art auch im Nahen Osten und der östlichen Paläarktis.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

nachgewiesen nachgewiesen
Karte: Wikimedia Commons, David Liuzzo

Bundesland   Status   Quelle
Baden-Württemberg   *   Detzel (2001)
Bayern   *   Detzel (2001)
Berlin   *   Detzel (2001)
Brandenburg   *   Detzel (2001)
Bremen   *   Detzel (2001)
Hamburg   *   Detzel (2001)
Hessen   *   Detzel (2001)
Mecklenburg-Vorpommern   *   Detzel (2001)
Niedersachsen   *   Detzel (2001)
Nordrhein-Westfalen   *   Detzel (2001)
Rheinland-Pfalz   *   Detzel (2001)
Saarland   *   Detzel (2001)
Sachsen   *   Detzel (2001)
Sachsen-Anhalt   *   Detzel (2001)
Schleswig-Holstein   *   Detzel (2001)
Thüringen   *   Detzel (2001)

Legende:
Es werden folgende Zeithorizonte verwendet:
k.N. keine Nachweise
o für Nachweise nur vor 1900
+ für Nachweise von 1900 - 1980
* für Nachweise ab 1981

Eigene Nachweise

Datum   nächster Ort   Messtischblatt
TK 25
  Bemerkungen
13.08.2005   Ottersheim   6715   Larve

Bilder

Weitere Bilder dieser Art finden Sie in der Bildergalerie.

Quellen

Seitenhistorie

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