Die Gebänderte Prachtlibelle vorgestellt von Frank Dickert

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Die Gebänderte Prachtlibelle - Calopteryx splendens (Harris, 1782)

Gebänderte Prachtlibelle
Gebänderte Prachtlibelle
Calopteryx splendens (Harris, 1782)

Name der Erstbeschreibung

Weitere Namen

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Odonata Fabricius, 1793 - Libellen
Unterordnung: Zygoptera Selys, 1853 - Kleinlibellen
Überfamilie: Calopterygoidea Selys, 1850 - Prachtlibellenartige
Familie: Calopterygidae Selys, 1850 - Prachtlibellen
Gattung: Calopteryx Vander Linden, 1825 1) - Prachtlibellen
Art: Calopteryx splendens (Harris, 1782) 2) - Gebänderte Prachtlibelle

Katalognummer

Jödicke (1992): 1

Beschreibung

Der Körper des Männchens der Gebänderten Prachtlibelle ist grün oder blau schillernd. Die Flügel sind schwach grünlich mit einer breiten blauschillernden Binde in der Flügelmitte. Der Körper des Weibchen ist metallisch grün bis bronze gefärbt. Die Körperlänge beträgt etwa 50 Millimeter, die Spannweite beträgt etwa 70 Millimeter. Die Gebänderte Prachtlibelle fliegt von Mitte Mai bis Mitte September. Man findet sie an breiteren langsamen Fliessgewässern und deren Armen. Vorzugsweise an sonnigen Abschnitten mit viel Vegetation. Die Libelle ernährt sich von Insekten und verschiedenen anderen kleinen wirbellosen Tieren. Die Männchen sitzen meist etwas erhöht zum Gewässer und bewachen ihr Territorium. Sie kommt in Europa außer im hohnen Norden, Nordafrika und Vorderasien vor.

Direkt nach der Paarung legt das Weibchen seine rund 300 Eier in Stengel und auf Blättern verschiedener Wasserpflanzen unter Wasser ab. Es kann dabei längere Zeit unter Wasser bleiben. Dabei fliegt das Männchen über dem Weibchen um andere Männchen zu vertreiben. Die Larven, die zweimal überwintern, leben in Ufernähe und sind dämmerungs- und nachtaktiv.

Verbreitung

Albanien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

Bundesländer
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

nachgewiesen nachgewiesen
Karte: Wikimedia Commons, David Liuzzo

Bundesland   Status   Quelle
Baden-Württemberg   *   Müller & Schorr (2001)
Bayern   *   Müller & Schorr (2001)
Berlin   *   Müller & Schorr (2001)
Brandenburg   *   Müller & Schorr (2001)
Bremen   *   Müller & Schorr (2001)
Hamburg   *   Müller & Schorr (2001)
Hessen   *   Müller & Schorr (2001)
Mecklenburg-Vorpommern   *   Müller & Schorr (2001)
Niedersachsen   *   Müller & Schorr (2001)
Nordrhein-Westfalen   *   Müller & Schorr (2001)
Rheinland-Pfalz   *   Müller & Schorr (2001)
Saarland   *   Müller & Schorr (2001)
Sachsen   *   Müller & Schorr (2001)
Sachsen-Anhalt   *   Müller & Schorr (2001)
Schleswig-Holstein   *   Müller & Schorr (2001)
Thüringen   *   Müller & Schorr (2001)

Legende:
Es werden folgende Zeithorizonte verwendet:
k.N. keine Nachweise
o für Nachweise nur vor 1945
+ für Nachweise nach 1945 - 1985
* für Nachweise nach 1985

Eigene Nachweise

Datum   nächster Ort   Messtischblatt
TK 25
  Bemerkungen
06.08.2005   Ottersheim   6715    
08.05.2005   Freiburg   7913   Mooswald

Bilder

Weitere Bilder der Gebänderten Prachtlibelle finden Sie in der Bildergalerie.

Anmerkung:
Als Anmerkungen 1 wird die Abweichung in der Systematik, der Erstbeschreiber der Gattungen in "Die Libellen Baden-Württembergs, Band 1" von der der Fauna Europaea dargestellt.
1) Newmann, 1833
2) Schorr et al. (2017) geben als Jahr der Erstbeschreibung 1780 an

Quellen

Seitenhistorie

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