Die Braune Dornwurmwespe vorgestellt von Frank Dicker

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Die Braune Dornwurmwespe - Ibalia (Ibalia) rufipes Cresson, 1879

Braune Dornwurmwespe
Braune Dornwurmwespe
Ibalia (Ibalia) rufipes Cresson, 1879
Quelle: siehe Bildnachweis

Weitere Namen

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Hexapoda Blainville, 1816 - Sechsfüßer
Klasse: Insecta Linnaeus, 1758 - Insekten
Ordnung: Hymenoptera Linnaeus, 1758 - Hautflügler
Unterordnung: Apocrita Gerstaecker, 1867 - Taillenwespen
Überfamilie: Cynipoidea Latreille, 1802 - Gallwespenartige
Familie: Ibaliidae - Dornwurmwespen
Gattung: Ibalia Latreille, 1802
Untergattung: Ibalia (Ibalia) Latreille, 1802
Art: Ibalia (Ibalia) rufipes Cresson, 1879 - Braune Dornwurmwespe

Beschreibung

Die Körperlänge der Braunen Dornwurmwespe beträgt zwischen acht und 13 Millimeter. Sie ist, bis auf den braunen Hinterleib, schwarz. Die Farbe des Hinterleibs variiert von gelbbraun bis rotbraun. Die Beine sind zweifarbig. Die vorderen zwei Beinpaare sind orange bzw. gelb wobei der obere Teil des Beines schwarzbraun ist. Die Hinterbeine sind dagegen schwarz mit rotbraunen Schenkeln (Prpic-Schäper (2012)).

Biologie

Die Larven der Braunen Dornwurmwespe leben als Parasiten an Larven von Holzwespen (Siricidae Billberg, 1820) der Gattungen Sirex, Urocerus und Xeris in Nadelholzwäldern (Blank (2001), Hansen (2010), Prpic-Schäper (2012)). Blank (2001) weisst darauf hin, dass die Wirtslarven, die von Dornwurmwespen befallen sind, nur kurze, drei bis fünf Millimeter, lange Gänge bohren.
Die ausgewachsenen Tiere (Imagos) findet man von Mai bis Juli und somit deutlich vor der Flugzeit Ihrer Wirte. Die Weibchen der Braunen Dornwurmwespe legen ihre Eier daher in die vom Vorjahr stammenden Wirtslarven. Der Lebenszyklus ist wahrscheinlich einjährig. Die Nahrung der erwachsenen Tiere ist nicht bekannt. Sie werden etwa einen Monat alt (Prpic-Schäper (2012)).

Folgende Wirte sind bekannt:

Taxonomie

Ibalia (Ibalia) rufipes gliedert sich in die folgenden Unterarten:

Verbreitung

Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Schweden, Schweiz und Ungarn. Neben Europa findet man Ibalia (Ibalia) rufipes auch in der Nearktis und der östlichen Paläarktis.

Hansen (2010) nennt zudem Finnland.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

In Deutschland ist nur Ibalia (Ibalia) rufipes drewseni Borries, 1891 nachgewiesen.

Bundesländer
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hessen
Niedersachsen
Sachsen

nachgewiesen nachgewiesen
Karte: Wikimedia Commons, David Liuzzo

Bundesland   Status   Quelle
Baden-Württemberg   k.N.   Blank (2001)
Bayern     Blank (2001)
Berlin     Blank (2001)
Brandenburg     Blank (2001)
Bremen     Blank (2001)
Hamburg   k.N.   Blank (2001)
Hessen     Blank (2001)
Mecklenburg-Vorpommern   k.N.   Blank (2001)
Niedersachsen     Blank (2001)
Nordrhein-Westfalen   k.N.   Blank (2001)
Rheinland-Pfalz   k.N.   Blank (2001)
Saarland   k.N.   Blank (2001)
Sachsen     Blank (2001)
Sachsen-Anhalt   k.N.   Blank (2001)
Schleswig-Holstein   k.N.   Blank (2001)
Thüringen   k.N.   Blank (2001)

Legende:
k.N. keine Nachweise
Es werden folgende Zeithorizonte verwendet:
für Nachweise bis 1899
für Nachweise von 1900 - 1979
für Nachweise von 1980 - 2001
für Nachweise ab 2002

Bildnachweis

Karsten Sund, Natural History Museum, Oslo in Hansen (2010), S. 141, Figure 1 auf ResearchGate, Lizenz Creative Commons - Attribution Non-Commercial Share-Alike

Quellen

Seitenhistorie

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