Die heimischen Weberknechte vorgestellt von Frank Dickert

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Die Ordnung der Weberknechte - Opiliones Sundevall, 1833

Weitere Namen

Beschreibung

Der Körper der Weberknechte ist nicht, wie bei den Webspinnen (Araneae Clerck, 1757), in einen Vorder- und einen Hinterkörper gegliedert sondern ohne Einschnürung aneinandergefügt. Sie besitzen entweder zwei Augen oder sie sind blind. Die Mehrzahl der Arten sind langbeinig, es kommen aber auch kurzbeinige Arten vor. Man findet die ungiftigen Tiere in fast allen Lebensräumen. Auch ihre Ernährungsweise ist sehr unterschiedlich. So sind manche Arten als Nahrungsspezialisten auf eine Art bzw. Gattung beschränkt (z.B. die Schneckenfresser), andere Leben räuberisch und sind wenig wählerisch bei der Auswahl der Beute, wieder andere Leben von Aas oder von pflanzlichen Stoffen.

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Chelicerata Heymons, 1901 - Kieferklauenträger
Klasse: Arachnida Cuvier, 1812 - Spinnentiere
Unterklasse: Dromopoda Shultz, 1990
Ordnung: Opiliones Sundevall,1833 - Weberknechte

Von den weltweit etwa 6.616 Arten der Ordnung der Weberknechte sind in Europa 353 und in Deutschland 52 Arten, die sich in die folgenden vier Überfamilien mit fünf Familien gliedern, nachgewiesen:

Unterordnung Laniatores Thorell, 1876 - Klauenkanker

Überfamilie Gonyleptoidea Sundevall, 1833

Unterordnung Palpatores Thorell, 1876 - Tasterkanker

Überfamilie Ischyropsalidoidea Simon, 1879

Überfamilie Phalangioidea Latreille, 1802

Überfamilie Troguloidea Sundevall, 1833

Verbreitung

Albanien, Algerien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Tunesien, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.

Quellen

Seitenhistorie

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