Die Fettspinne vorgestellt von Frank Dickert

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Die Fettspinne - Steatoda bipunctata (Linnaeus, 1758)

Die Fettspinne gehört zur Familie der Kugelspinnen (Theridiidae).

Ihren Namen verdankt die Fettspinne dem Umstand, dass sie immer fettig glänzend wirkt. Die Körperlänge beträgt zwischen vier bis acht Millimeter. Sowohl der Vorder- als auch der Hinterleib der Fettspinne sind dunkel rotbraun bis bräunlich gefärbt. Wobei der abgeflachte wachsartig überzogene feste Hinterleib (Opisthosoma) gelegentlich gelbweiße Streifen aufweist. Die Männchen haben große Taster und ein Zirporgan. Dieses erlaubt ihnen, als einzige heimische Spinnenart, Geräusche zu erzeugen. Die Töne erzeugt die männliche Fettspinne in dem es Borsten am Vorderrand des Hinterleibs über feine Rillen am Vorderkörper reibt.

Um das Weibchen aus seinen Schlupfwinkel zu locken setzt das Männchen bei der Balz das Zirpen ein. Die Paarung, die im Frühjahr und im Herbst stattfindet und einige Stunden dauern kann, findet auf einem extra für diesen Anlass hergestellten Gespinst statt, dass bis an das Netz des Weibchens reicht. Die rosa Eier legt das Weibchen in kleinen, weißen Kokons in der Nähe des Nestes ab.

Bilder

Weitere Bilder der Fettspinne finden Sie in der Bildergalerie.

Quellen

Seitenhistorie

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