Die Listspinne vorgestellt von Frank Dickert

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Die Listspinne - Pisaura mirabilis (Clerck, 1757)

Spinne des Jahres 2002

Listspinne
Listspinne
Pisaura mirabilis (Clerck, 1757)

Name der Erstbeschreibung

Weitere Namen

Systematische Einordnung

Reich: Animalia Linnaeus, 1758 - Tiere
Unterreich: Eumetazoa Bütschli, 1910 - Gewebetiere
Stamm: Arthropoda Latreille, 1829 - Gliederfüßer
Unterstamm: Chelicerata Heymons, 1901 - Kieferklauenträger
Klasse: Arachnida Cuvier, 1812 - Spinnentiere
Unterklasse: Micrura Pocock, 1892
Unterstklasse: Megoperculata Börner, 1902
Ordnung: Araneae Clerck, 1757 - Webspinnen
Unterordnung Labidognatha - Echte Webspinnen
Familie: Pisauridae Simon, 1890 - Raubspinnen
Gattung: Pisaura Simon, 1886
Art: Pisaura mirabilis (Clerck, 1757) - Listspinne

Beschreibung

Sowohl der Vorderkörper als auch der Hinterkörper der Listspinne haben eine braune Grundfärbung, die von hellbraun über rotbraun und grau bis zu schwarz variieren kann. Der Vorderkörper weist zudem in der Mitte einen deutlich abgesetzten hellen Längsstrich auf. Der lange Hinterkörper läuft bei der Listspinne nach hinten spitz zusammen. Auf seiner Oberseite befindet sich eine breite Zackenbinde mit dunklem Rand. Die Männchen sind deutlich dunkler als die Weibchen. Zwischen den Augen hat die Listspinne zwei helle dreieckige nach unten zulaufende Flecken. Die Körperlänge des Männchens beträgt zwischen zehn und zwölf Millimeter, die des Weibchens zwischen elf und 15 Millimeter.

Die Paarungszeit der Listspinne beginnt gegen Ende des Frühjahrs. Damit das Männchen während der Paarung nicht gefressen wird, lenkt es das Weibchen mit einem "Brautgeschenk", einem umsponnenen Insekt, ab. Nimmt das Weibchen das Geschenk an vollzieht das Männchen, während das Weibchen frißt, die Paarung. Die Eier verpackt das Weibchen in einen Kokon, den sie etwa zwei Wochen mit sich herum trägt. Während dieser Zeit frißt es nicht. Kurz vor dem Schlüpfen der Jungen spinnt das Weibchen ein etwa zehn Zentimeter großes Gespinst in das sie den Kokon hängt. Die Jungtiere sitzen nach dem Schlüpfen, solange keine Gefahr droht, in einer engen Traub beisammen. Nach der ersten Häutung verlassen sie dann das Gespinst.

Verbreitung

Andorra, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Lichtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und Weißrussland.

Der World Spider Catalog gibt als Verbreitungsgebiet die Paläarktis an.

Verbreitung innerhalb Deutschlands

In den bisher bearbeiteten Quellen sind keine Angaben zur Verbreitung innerhalb Deutschlands enthalten.

Eigene Nachweise

Datum   nächster Ort   Messtischblatt
TK 25
  Bemerkungen
12.04.2014   Harthausen   6615    
09.09.2007   Hanhofen   6615    

Bilder

Weitere Bilder der Listspinne finden Sie in der Bildergalerie.

Quellen

Seitenhistorie

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